„Menschliche Unversehrtheit – das Fundament unserer Zukunft“

Deutschland hat eines der besten Grundgesetze der Welt – und doch erleben Menschen täglich, dass ihre Würde verletzt wird. Natürlich gibt es auch hier noch Spielraum nach Oben.

🔍 Analyse: Armutsgefährdungsquote in Bremen

Aktuelle offizielle Quellen (z. B. Statistikportal) nennen für Bremen eine Armutsgefährdungsquote von 19,7 % im Jahr 2024. Statistikportal
Allerdings berichten lokalpolitische Stellen und Wohlfahrtsverbände höhere Werte: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Bremen gibt eine Armutsquote von 25,9 % im Jahr 2024 an. paritaet-bremen.de
Auch die Arbeitnehmerkammer berichtet, dass in Bremen 2023 mehr als jeder Vierte unterhalb der Armutsgrenze lebte (ca. 27 %) Arbeitnehmerkammer Bremen

Einordnung / Interpretation:

  • Der Unterschied zwischen der statistischen Quote (19,7 %) und dem Verbandswert (25,9 %) deutet auf methodische Abweichungen hin (z. B. unterschiedliche Definitionen, Erhebungsgrundlagen oder Berechnungsmaßstäbe).
  • Ungeachtet dieser Unterschiede zeigt sich, dass Bremen zu den Bundesländern mit besonders hoher Betroffenheit zählt.
  • Der hohe Wert signalisiert, dass in diesem Bundesland besonders viele Menschen mit Einkommen unter 60 % des mittleren Einkommens leben müssen – relativ zur regionalen Einkommenslage.

🔍 Analyse: Armutsgefährdungsquote Deutschland (gesamt)

Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) waren im Jahr 2024 15,5 % der Bevölkerung in Deutschland armutsgefährdet. Destatis+1
Zuletzt – für 2023 – lag die Quote bei 16,6 % laut Mikrozensus / Daten der Bundespolitik (z. B. bpb) bpb.de+1

Einordnung / Interpretation:

Teilgruppen wie Alleinlebende sind besonders betroffen: Ihre Armutsgefährdungsquote lag 2024 bei 29,0 %. Destatis

Die Quote von 15,5 % bedeutet, dass etwas mehr als jede siebte Person in Deutschland mit weniger als 60 % des mittleren Einkommens auskommen muss.

Im Zeitvergleich (2023 → 2024) ist ein leichter Rückgang zu sehen, was auf moderate Verbesserungen hindeuten könnte — allerdings bleibt die Betroffenheit hoch.

Ungeachtet, wie hoch die „Armutsquote“ (Armutsgefährdungsquote) ist, ist es ein Skandal, dass dies überhaupt benannt werden muss. Wir leben in einem der reichsten Ländern der Welt und niemand sollte am Hungertuch nagen müssen!

Grundgesetz heute:
Art. 1 (1): „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Meine Umschreibung:
„Die Würde jedes Menschen ist unantastbar – und der Staat ist verpflichtet, sie aktiv zu schützen und zu gewährleisten.“

Lösung / Vision:
Würde muss mehr sein als ein Satz im Gesetz. Sie braucht Taten: soziale Sicherheit, sinnvolle Bildung und finanziellen Halt für die Familien, faire Löhne und Renten, Unterstützung der kleinen Unternehmen und Unternehmer, Unterstützung der Landwirtschaft, bezahlbares Wohnen, ein funktionierendes Gesundheitssystem…. und einiges mehr… Nur so wird Unversehrtheit Realität.

Bremen-Bezug:
Bremen ist das kleinste Bundesland, und steht doch bei Armut, Kinderarmut, Verschuldung und niedrigen Einkommen auf Platz 1. Wenn wir es hier schaffen, Menschlichkeit zur Politik zu machen, kann Bremen Vorbild für Deutschland werden.

#SozialeGerechtigkeit
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#ManifestDerMenschlichkeit

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